Mit der Partie gegen China im griechischen Patras beginnen am 11. August für die deutsche Elf die Sommerspiele. Doch bis dahin muss noch viel passieren. «Am Timing und am Zusammenspiel hapert es noch gewaltig», sagte die 50 Jahre alte Bundestrainerin und ließ auch die hochsommerlichen Temperaturen nicht als Entschuldigung gelten. «Die Hitze hier war gut. In Athen ist es sehr heiß, so dass man sich hier daran gewöhnen konnte.» Die Favoriten-Bürde für Athen hemmte das Team gegen die nicht für Olympia qualifizierten Skandinavierinnen 90 Minuten lang. «Die Spielerinnen waren nervös. Sie wollten gar nicht aus der Kabine raus. Sie spüren den Druck, der auf Ihnen lastet», sagte Theune-Meyer mit ruhiger, aber warnender Stimme. Ganz vorne sieht sie ihre Mannschaft bei Olympia nicht: «Wir können um Medaillen mitspielen, aber die USA sind der absolute Top-Favorit.» «Wir hatten Probleme ins Spiel zu kommen», sagte Theune-Mayer weiter und meinte damit auch das Tor des Tages durch Kristine Edner in der 2. Minute. «Besonders über außen waren wir platt», analysierte sie, fand aber auch positive Ansätze. «Wir haben die erste Halbzeit total verschlafen, aber man hat in der zweiten Hälfte gesehen: Es geht anders. Wir wollten das Tor zum Ausgleich unbedingt schießen.» Dazu beigetragen hatten in erster Linie die Einwechselspielerinnen. «Die haben mir sehr gut gefallen - ohne Ausnahme.»
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