Weltmeisterin Nia Künzer bleibt von großem Verletzungspech verfolgt. Nach bisher vier Kreuzbandrissen zog sich die Stürmerin vom 1. FFC Frankfurt im Viertelfinal-Hinspiel des UEFA-Cups bei Arsenal London einen Außenmeniskus-Schaden im rechten Knie zu.
Nach der entsprechenden Diagnose durch Nationalmannschafts-Arzt Bernd Lasarewski soll die 25 Jahre alte Künzer bereits am 11. Oktober im Sportkrankenhaus Hellersen in Lüdenscheid operiert werden.
«Es ist bitter für Nia, dass sie nach ihrem sehr erfolgreichen Comeback eine weitere Verletzung erlitten hat», sagte FFC-Manager Siegfried Dietrich. Künzer hatte nach dem vierten Kreuzbandriss ihrer Karriere erst am 20. März dieses Jahres in der Bundesliga ihr Comeback gefeiert. Im WM-Finale am 12. Oktober 2003 hatte sie in der Verlängerung per Kopf das entscheidende Tor zum 2:1-Sieg gegen Schweden erzielt.