«Es war eine tolle Sache und eine große Auszeichnung für uns. Das Ergebnis ist okay. Ich finde, es war ein sehr munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten», sagte Theune-Meyer. Die DFB-Trainerin setzte alle ihre Spielerinnen ein, wodurch der Spielfluss gestört wurde. «Das Ergebnis war zweitrangig. Ich wollte jeder Spielerin die Gelegenheit geben, nicht nur fünf Minuten zu spielen», meinte Theune-Meyer, die für die Partie auch die inzwischen zurückgetretenen Bettina Wiegmann und Maren Meinert aktiviert hatte. Die zwei Routiniers erwiesen sich als Stützpfeiler in einem spielfreudigen deutschen Team, das allerdings fahrlässig mit der Vielzahl von guten Tormöglichkeiten umging. Vor allem die sonst so treffsichere Frankfurterin Birgit Prinz offenbarte im Abschluss ungewohnte Schwächen. Unglücklich agierte die deutsche Sturmführerin auch in einem Luftkampf mit Torhüterin Caroline Joenssen, nach dem die Schwedin bereits in der 12. Minute mit einer leichten Gehirnerschütterung das Tor räumen musste. Dies war aber auch die einzige betrübliche Aktion in einem ansonsten sehr ansehnlichen Kräftemessen. Die meiste Stimmung auf den Rängen kam allerdings nicht bei den Toren auf, sondern als Frankreichs Superstar Zinedine Zidane und Brasiliens WM-Schütze Ronaldo vor ihrem eigenen Duell als Kiebitze an den Spielfeldrand traten.
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