Klare Vorstellungen hat Theune-Meyer, was in den verbleibenden viereinhalb Monaten bis zum Anpfiff des olympischen Turniers noch verbessert werden muss: «Wir müssen die Bälle absoluter fordern, dürfen sie nicht so leichtfertig verlieren und müssen viel druckvoller nach vorne agieren.» Gegen Italien, das 1997 Gegner im EM-Finale gewesen war, habe das DFB-Team «extrem umständlich gespielt und sich allzu oft in Einzelaktionen verzettelt». Erst in der Schlussphase der Partie gelang es, angetrieben durch Abwehrspielerin Ariane Hingst mehr Druck zu erzeugen und Chancen herauszuarbeiten. «Wir nehmen aus dem Italien-Spiel mit, dass wir noch intensiver an uns arbeiten müssen. In den Vereinen jetzt und später in den Olympia-Lehrgängen», so Theune-Meyer. Vor dem Medaillenkampf in Athen muss das DFB-Team in der EM- Qualifikation noch gegen die Ukraine (28.4. in Oldenburg) und in Schottland (2.5.) antreten. Im Mai steht in Paris eine Partie gegen eine Weltauswahl anlässlich des 100. Geburtstages des Fußball- Weltverbandes FIFA auf dem Programm. Außerdem sind im Juli zwei weiteren Olympia-Tests gegen Norwegen und Ghana vorgesehen.
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