DFB-Frauen können für EM planen: 5:0 gegen Rumänien
31.05.2012, 20:03 Uhr
Die DFB-Frauen besiegten in der EM-Qualifikation Rumänien klar mit 5:0. Foto: Oliver Krato
Bielefeld (dpa) - Die deutschen Fußball-Frauen können ihre Planungen für die Europameisterschaft im kommenden Sommer in Schweden vorantreiben. Nach dem souveränen 5:0 (3:0)-Sieg gegen Rumänien in Bielefeld ist dem Titelverteidiger die direkte EM-Qualifikation praktisch nicht mehr zu nehmen. Mit dem achten Länderspielsieg in Serie baute die Auswahl von Bundestrainerin Silvia Neid die Tabellenführung in der Gruppe 2 aus und hat bei nur noch zwei ausstehenden Spielen gegen die Underdogs aus Kasachstan und der Türkei im September nun sechs Punkte Vorsprung auf Verfolger Spanien. Allerdings haben die Spanierinnen ein Spiel weniger bestritten. Vor 8183 Zuschauern in der Schüco-Arena geriet der 12. Erfolg der deutschen Elf im 13. Spiel (ein Remis) seit dem enttäuschenden WM-Aus 2011 nie in Gefahr. Linda Bresonik ebnete bereits nach 47 Sekunden mit dem 1:0 den Weg zum hoch verdienten Sieg über die Balkan-Kickerinnen. Alexandra Popp (34./50./90. Minute) und Dzsenifer Marozsan (40.) erzielten die weiteren Treffer bei strömendem Regen.
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«Ich bin total zufrieden. Die Einstellung der Spielerinnen war hundertprozentig gut. Wir haben nie nachgelassen, das spricht für den guten Charakter der Mannschaft», sagte Neid, die neben den Langzeitverletzten Kim Kulig und Nadine Angerer sowie der gesperrten Anja Mittag kurzfristig auch Lira Bajramaj und die zuletzt überragende Torjägerin Celia Okoyino da Mbabi ersetzen musste. Auch ohne das Quintett wurde das DFB-Team seiner Favoritenrolle gerecht. Schon mit dem ersten Angriff ging der Rekord-Europameister durch Bresonik in Führung, die eine Flanke von Popp per Kopf im Tor versenkte. In der nach der Heim-WM verjüngten Elf um Spielführerin Melanie Behringer schlüpfte die starke Marozsan in die Rolle der Regisseurin. Auf den Flügeln sollten Behringer und Bresonik für Druck sorgen und Popp in der Spitze mit Flanken füttern. Auch die hinten nicht geforderten Außenverteidigerinnen Bianca Schmidt und Babett Peter schalteten sich immer wieder ins Angriffsspiel ein. Dennoch dauerte es bis zur 34. Minute, ehe Popp aus elf Metern nach schöner Vorarbeit der Frankfurterin Marozsan zum 2:0 traf. |