Die DFB-Auswahl, in der Ariane Hingst vom 1. FFC Turbine Potsdam ihr 100. Länderspiel bestritt, erwischte einen Start nach Maß. Mit der frühen Führung im Rücken erspielte sich die deutsche Elf bei angenehmen 15 Grad in Portugal schnell ein Übergewicht in der auf hohem Niveau stehenden Neuauflage des ebenfalls mit 2:1 gewonnenen WM-Finals von 2003. Trotz vieler sehenswerter Kombinationen auf beiden Seiten blieben große Torchancen zunächst Mangelware. Prinz hatte nach einer halben Stunde zwar das 2:0 auf dem Fuß, zögerte jedoch zu lange mit dem Abschluss. Kurz vor der Pause köpfte Kerstin Garefrekes knapp am Gehäuse der schwedischen Torhüterin Hetwig Lindahl vorbei. Nach dem Wechsel blieb der fünfmalige Europameister trotz zahlreicher Wechsel überlegen, musste dennoch durch Johansson zunächst den Ausgleich hinnehmen. Doch Prinz sorgte wie so oft für die Entscheidung zu Gunsten der deutschen Mannschaft, die sich drei Monate vor der EM-Endrunde in England schon in recht guter Verfassung präsentierte.
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