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Champions League: Potsdam und Frankfurt weiter

Frankfurt/Main (dpa) - 05.10.2011, 21:00 Uhr

Der deutsche Frauen-Fußballmeister 1. FFC Turbine Potsdam und der 1. FFC Frankfurt sind ins Achtelfinale der Champions League eingezogen. Die Potsdamerinnen feierten vor heimischer Kulisse einen 8:2 (4:1)-Kantersieg gegen den isländischen Verein Thór KA Akureyri.

Schon das Hinspiel hatte die Mannschaft von Trainer Bernd Schröder mit 6:0 gewonnen. Bundesliga-Rivale Frankfurt machte mit einem 4:1 (2:0)-Heimerfolg gegen Stabæk IF aus Norwegen das 0:1 aus dem ersten Aufeinandertreffen wett.

Der Bundesliga-Zweite aus Frankfurt trifft in der nächsten Runde auf Paris St. Germain, das sich gegen Peamount United aus Irland durchsetzte. Auf den deutschen Meister, derzeit Tabellendritter in der Liga, wartet entweder Valur Reykjavík ebenfalls aus Island oder Glasgow City. Das Finale findet am 17. Mai 2012 in München statt.

In Potsdam waren nicht einmal zwei Minuten gespielt, da brachte Isabel Kerschowski die Heim-Mannschaft vor 1530 Zuschauern mit einem Kopfballtor in Führung. Auch ohne die geschonte Torjägerin Genoveva Anonma und Japans Weltmeisterin Yuki Nagasato ging es munter mit dem Toreschießen durch Anja Mittag (8./20. Minute) und Patricia Hanebeck (18.) weiter. Zwischenzeitlich freuten sich die Gäste über den Ehrentreffer durch Arna Ásgrímsdóttir (34.).

Nach dem Seitenwechsel gelang Jennifer Zietz (55./Foulelfmeter) und Antonia Göransson (56.) aber schon wieder ein Doppelschlag binnen einer Minute. Eine Viertelstunde vor Schluss erzielte Diane Caldwell zwar den zweiten Treffer der Gäste, ihre Teamkollegin Gígja Hardardóttir bugsierte den Ball danach aber ins eigene Tor. Für den Schlusspunkt sorgte Isabel Kerschowski in der Nachspielzeit.

Auch Rekordmeister Frankfurt stellte die Weichen zuhause früh auf Sieg. Gegen Stabæk erzielten Saskia Bartusiak (6. Minute), Sandra Smisek (37.), Jessica Landström (77.) und Ana-Maria Crnogorcevic (90.) die Tore. Vor 2780 Zuschauern, darunter DFB-Präsident Theo Zwanziger und Bundestrainerin Silvia Neid, bestimmten die Frankfurterinnen zwar die Partie gegen die defensive Norwegerinnen, allerdings spielte auch Nervosität mit. Dennoch reichte es zu einem klaren Sieg nach dem 0:1 im Hinspiel.


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