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Inka Grings Shirt mit Rückennummer 8

13.07.2011, 08:22 Uhr

Sie hat den schnellsten Hattrick in der Geschichte der Frauen-Bundesliga erzielt und Anfang 2011 schoss sie ihr 350. Ligator. Ihre 38 Saisontore im Jahr 2000 sind bis heute ebenso unerreicht. Inka Grings ist eine Ausnahmespielerin unter Deutschlands Elitekickerinnen.

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Während männliche Kollegen meist eine Reihe Vereine als Karrierestationen in ihrem Lebenslauf präsentieren können, ist Inka Grings während ihrer Profilaufbahn einem einzigen Club treu geblieben. Die am 31. Oktober 1978 in Düsseldorf geborene Grings läuft seit 1995 im Trikot des FCR Duisburg auf. Mit Steffi Graf als Vorbild zog es Grings in Kindertagen zunächst auf die Tennisplätze ihrer Heimat. Als kein Verein ihr eine Chance geben wollte, entdeckte die junge Inka ihre Liebe zum runden Leder und fand über die Nachwuchsmannschaften von Eller und Gerath den Weg nach Duisburg. Privat hat sich die gelernte Kauffrau für Bürokommunikation heute ein zweites Standbein als Versicherungsmaklerin aufgebaut. Der Damenfußball ist zuletzt zwar immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, aber nicht einmal eine Topspielerin wie Grings kann damit bis ins hohe Alter aussorgen.

Im Mai 1996 durfte sich Inka Grings erstmals im Dress der Deutschen Nationalmannschaft präsentieren. Trotzdem zieren aus den Diensten für den DFB nur die Europameistertitel 2005 und 2009 ihre Visitenkarte. Bei den WM-Erfolgen 2003 und 2007 fehlte die Duisburgerin im Team. Verletzungspech sorgte für manchen Knick in ihrer Karriere und Probleme im Privatleben beeinflussten auch immer wieder die Spielerin Grings. In Verein und Nationalelf wurden ihr deswegen einige Auszeiten verordnet. Erst 2009 kam es zur Aussprache mit Bundestrainerin Silvia Neid und zu einer glanzvollen Rückkehr mit dem Sieg bei der Europameisterschaft in Finnland.

Grings sieht sich selbst als Kämpferin und räumt ein, dass sie erst einmal mit sich groß werden musste. Aus der Frauennationalmannschaft 2011 ist die wandelnde Torfabrik Inka Grings nicht mehr wegzudenken. Nachwuchsstars wie Alexandra Popp nennen sie als Vorbild und ihr Fantrikot mit der Rückennummer 8 zählt zu den beliebtesten Accessoires im Stadion, wenn die DFB-Damen zum Match auflaufen. jetzt im Shop ansehen









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