Kim Kulig verbindet alles, was es zum Fußballstar und zur Werbeträgerin für den deutschen Frauenfußball braucht. Die erst 21-jährige ist eine starke defensive Mittelfeldspielerin, bringt ihre Qualitäten aber auch immer wieder mit spekatakulärem Offensivdrang zu Geltung, ist torgefährlich - und dazu noch mit einer vereinnahmenden Ausstrahlung ausgestattet.
1990 in Herrenberg zur Welt gekommen, entdeckte sie bereits mit acht Jahren den Fußballsport für sich. In Ermangelung einer Mädchenmannschaft trug die kleine Kim damals noch den Dress der Jungenmannschaft bei ihrem ersten Verein SV Poltringen. Über die Zwischenstation SV Unterjesingen, wo es sie nur zwei Jahre hielt, folgte im Jahr 2003 der Wechsel zum VfL Sindelfingen. Schon damals wurde ihr Talent deutlich, weshalb sie schon seit ihrem 13. Lebensjahr von einem DFB-Bundestrainer betreut wird. Die ersten großen Erfolge konnte sie in den Jahren 2005 und 2006 feiern, in denen sie mit der B-Jugend des VfL Sindelfingen jeweils Meister der Oberliga Baden-Württemberg werden konnte.
Nach ihrer Beförderung in die Damenmannschaft, damals in der zweiten Bundesliga aktiv, konnte sie auch dort auf sich aufmerksam machen, indem sie als defensive Mittelfeldspielerin nur drei Spielerinnen in der Liga den Vortritt auf der Jagd nach der Torjägerkrone lassen musste. Folgerichtig wechselte sie 2008 zum Hamburger SV in die 1. Bundesliga. Auch dort setzte sie sich auf Anhieb durch und konnte in ihren bisherigen 59 Spielen bereits 27 Tore erzielen. In der Saison 2011/2012 trägt sie das Trikot des aktuellen Vize-Meisters 1. FFC Frankfurt.
In der Nationalmannschaft ist Kulig trotz ihrer jungen Jahre schon eine feste Größe und konnte in den letzten zwei Jahren bereits in 26 Spielen das Fußballtrikot der Nationalmannschaft tragen.
Das Fantrikot von Kim Kulig kann sich jeder Anhänger der hübschen 21-jährigen im Fanshop erwerben. Endlich, sollte man sagen, sind die Trikots weiblich tailliert geschnitten. Der neue feminine Touch ihres Trikots mit der Nummer 14 spiegelt sich auch im Design wieder. Die Abiturientin wird so noch mehr der trefflichen Beobachtung von Sportmoderatorin Kathrin Müller-Hohenstein gerecht: "Kim Kulig – da muss man als Mann doch Schnapp-Atmung kriegen."