Melanie Behringer ist seit mehr als sechs Jahren ein fester Bestandteil der deutschen Damen-Nationalmannschaft. Ihr Debüt gab die gebürtige Lörracherin im Januar 2005 in einem Freundschaftsspiel gegen Australien.
Bis heute absolvierte Behringer mehr als 60 Spiele für die DFB-Elf, dabei konnte sich die Mittelfeldspielerin bereits mehr als 17 Mal in die Torschützenliste eintragen. Der größte Erfolg der jungen Nationalspielerin, die die Nummer sieben auf ihrem Trikot trägt, ist der Gewinn der Fußballweltmeisterschaft 2007 in China. Zwei Jahre später gewann die Spielerin die Europameisterschaft in Finnland. 2011 erfüllte sich für die junge und dennoch bereits sehr erfahrene Fußballerin der größte Traum. Sie wurde von der Nationaltrainerin Silvia Neid für den Kader für die Weltmeisterschaft im eigenen Land nominiert. Die Spielerin bildet eine der wichtigsten Säulen im Team, das 2011 den WM-Titel zum dritten Mal nacheinander gewinnen möchte.
Melanie Behringer durchlief in ihrer sportlichen Karriere bereits mehrere Vereine. In der Frauen-Fußball-Bundesliga spielte Nationalspielerin bereits für den SC Freiburg und dem FC Bayern München. 2010 wechselte sie zu ihrem jetzigen Verein, dem 1. FFC Frankfurt. Schnell avancierte die Fußballspielerin zum Publikumsliebling bei den Frankfurtern, im Fanshop ist das Fußballtrikot von Behringer sehr begehrt. Wie auch in der Nationalmannschaft trägt die Weltmeisterin bei Frankfurt die Rückennummer sieben. Gleich im ersten Jahr beim neuen Verein gewann Behringer mit dem Verein aus der deutschen Finanzmetropole den DFB-Pokal mit einem prestigereichen Erfolg über den 1. FFC Turbine Potsdam.
Privat ist Melanie Behringer ebenfalls sehr sportlich unterwegs. Im Sommer, bei schönem Wetter, fährt die Sportlerin gern mit dem Mountainbike durch das Gelände. Auf die Ski oder auf das Snowboard zieht es sie im Winter. Sie selbst beschreibt sich als sehr spontaner und offener Typ, eine Charaktereigenschaft, die auch die Mitspielerinnen von Melanie Behringer loben. Die berufliche Zukunft nach der aktiven Karriere sieht die Nationalspielerin ebenfalls im Frauenfußball. Ein späteres Engagement als Trainerin oder Managerin hält sie für realistisch.