Über die Vertragsdauer: «Bisher war es immer so, dass wir Verträge über zwei Jahre abgeschlossen haben. Was ich für absolut sinnvoll erachte. Wir haben jetzt eine schwierige Qualifikation für die EM in Polen und der Ukraine vor uns. Dann haben das EM-Turnier 2012 und dann wird man weitersehen. Das muss von Turnier zu Turnier entschieden werden.» Über die neuen Arbeitsbedingungen: «Wir haben bisher immer schon alle unsere Möglichkeiten bekommen. Wir haben in unserer Arbeit im sportlichen Bereich enorm viele Freiheiten und Möglichkeiten. Es gab vor allem Dinge zu klären, die unser Team betreffen. Die Arbeitsbedingungen hier beim DFB sind absolut optimal.» Über die Reaktion der Nationalspieler: «Ich habe die Mannschaft per SMS informiert, weil alle im Urlaub an verschiedenen Orten dieser Welt sind. Es gab einige Rückmeldungen, auch Glückwünsche. Bislang haben Mertesacker, Schweinsteiger und Klose geantwortet.» Über das umstrittene Länderspiel in Dänemark am 11. August: «Das ist nicht nur Angelegenheit des DFB, sondern auch der FIFA und des internationalen Kalenders. Deshalb hatten alle Verein und Verbände Kenntnis davon, dass das Spiel am 11. August stattfindet. Ich sehe auch eine grundsätzliche Problematik in diesem sehr dichten Terminkalender. Ich muss vor der Nominierung mit allen Trainern sprechen, in welchem Zustand sich die Spieler befinden.» Über Michael Ballacks Zukunft: «Ich hatte letzte Woche mal Kontakt mit Michael und ihn gefragt, wie sein Zustand ist. Michael Ballack war für die deutsche Nationalmannschaft bislang ein sehr sehr wichtiger Spieler und hat das in vielen Spielen bewiesen. Wichtig für mich ist zu sehen, wie er in den nächsten Wochen den Rhythmus aufnimmt.» Über den Kapitänsstreit: «Wir werden unmittelbar vor dem Länderspiel darüber sprechen. Letztendlich ist es eine Entscheidung des Trainers. Dass Philipp Lahm seine Wünsche äußert, ist völlig legitim. Ich habe mir noch keine endgültigen Gedanken gemacht. Wichtig wird sein, mit den Spielern persönlich Gespräche zu führen. Das wird nicht heute oder morgen sein, sondern unmittelbar vor dem Dänemark-Spiel.»
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