Franz Beckenbauer fordert im Interesse des deutschen Fußballs einen Schulterschluss zwischen Bundestrainer Joachim Löw und DFB-Sportdirektor Matthias Sammer.
«Die vernünftigste Lösung für den gesamten Fußball: Alle Beteiligten bleiben in ihren Ämtern und arbeiten konstruktiv zusammen», schrieb der «Kaiser» in seiner Kolumne für die «Bild»-Zeitung mit Blick auf die Zukunft von Löw, der über die Verlängerung seines auslaufenden Vertrages noch nicht entschieden hat.
Zwischen den sportlich Verantwortlichen Löw und Sammer müsse es «einen engen persönlichen Draht geben», um Irritationen wie zuletzt um die Zuständigkeit für die U21 zu verhindern, meinte Beckenbauer. Löw hatte auch nach Abschluss der Weltmeisterschaft in Südafrika, bei der die junge DHB-Auswahl durch gute Leistungen und Platz drei überzeugte, seine Zukunft offen gelassen. Damit ist weiter unklar, ob der 50-Jährige die von ihm selbst ernannte «Mannschaft der Zukunft» auch zur Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine führen wird.
Er brauche jetzt Zeit und Ruhe, um sich zu sammeln. Danach will Löw als erstes mit Teammanager Oliver Bierhoff ein Sondierungsgespräch führen. DFB-Präsident Theo Zwanziger betonte: «Wir haben einen tollen Trainer, und ich werde alles tun, dass Jogi Löw bei uns bleibt.»