Für Joachim Löw hat direkt nach dem WM-Aus für Michael Ballack die Suche nach Ersatz-Lösungen begonnen. «Es heißt jetzt, alle Kräfte zu bündeln», sagte der Bundestrainer im Trainingscamp der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auf Sizilien.
In der Geschichte habe es schon oft die Situation gegeben, dass andere in den Mittelpunkt rücken, wenn jemand ausfällt. «Wir haben viele junge Spieler, wir müssen sehen, dass sie das Selbstbewusstsein bekommen», betonte Löw und versicherte für die weitere Vorbereitung der DFB-Auswahl auf die am 11. Juni beginnende Weltmeisterschaft in Südafrika: «Das hat keinen Einfluss auf die Arbeit im Training.»
Als erste Lösung für die Doppel-Besetzung des zentralen Mittelfeldes nannte Löw den Münchner Bastian Schweinsteiger und den Stuttgarter Semi Khedira. «Bastian Schweinsteiger hat in den vergangenen Monaten bei uns und bei Bayern München schon mehr Verantwortung übernommen», erklärte Löw. Als eine Alternative ordnet der Bundestrainer Khediras VfB-Kollege Christian Träsch ein.