Thomas Hitzlsperger hat auch nach dem Ausschluss von Bundestrainer Joachim Löw, der den ehemaligen Stuttgarter nicht für die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika nominierte, Teamgeist bewiesen.
Der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler schickte eine SMS mit seinen besten WM-Wünschen an den DFB, berichtete Nationalmannschafts-Sprecher Harald Stenger. «Ich drücke dem Team in Südafrika fest die Daumen», habe Hitzlsperger in seiner Handy-Nachricht geschrieben.
Löw bezeichnete die Absage an den 51-maligen Nationalspieler, der in der WM-Qualifikation zur Stammelf gehörte, als «schwierige Entscheidung». Hitzlsperger sei «sehr enttäuscht» gewesen, «gerade in der Situation, in der er steckt». Der 28-Jährige kam nach seinem Wechsel im Winter vom VfB Stuttgart zu Lazio Rom auch bei den Italienern nur ganz selten zum Einsatz und steht nach Angaben des Bundestrainers im Sommer vor einem erneuten Vereinswechsel. Ohne die nötige Spielpraxis im Club habe er Hitzlsperger nicht für die WM berufen können, betonte Löw: «Diese Entscheidung musste einfach getroffen werden.»