Bundestrainer Joachim Löw hat in einer Pressemitteilung des Deutschen Fußball-Bundes die Gründe für die Nicht-Berücksichtigung von Schalke-Stürmer Kevin Kuranyi bei der WM in Südafrika aufgeführt.
Löws Ausführungen im Wortlaut:
«Der disziplinarische Vorfall im Oktober 2008 hat für mich letztlich keine Rolle mehr gespielt. Denn es wäre für uns kein Problem gewesen, ihm trotzdem in der Nationalmannschaft eine neue Chance zu geben. Bei allen Überlegungen in unserem Trainerteam sind wir jedoch zu dem Ergebnis gekommen, dass wir taktisch und personell andere Vorstellungen für die Zusammenstellung des WM-Aufgebots haben. Dies habe ich heute mit Kevin, der eine starke Saison gespielt hat und den ich für einen charakterlich einwandfreien Profi halte, in aller Offenheit erörtert.»