Hintergrund: Das DFB-Präsidium
Hamburg (dpa) - 05.02.2010, 15:17 Uhr
Theo Zwanziger hat das Versprechen auf eine Vertragsverlängerung für Löw zu früh abgegeben.
Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung mit Bundestrainer Joachim Löw bis nach der WM in Südafrika (11. Juni - 11. Juli) vertagt. Angeführt wird das oberste Gremium des größten Fachsportverbandes der Welt von Präsident Theo Zwanziger. Insgesamt gehören ihm 19 Mitglieder an. Es gibt zwei 1. Vizepräsidenten, einer aus dem Amateurbereich (Hermann Korfmacher) und einer aus dem Profisektor (Reinhard Rauball, Ligaverbandschef). Vertreten sind im Präsidium unter anderem die Sparten Nationalmannschaft durch Teammanager Oliver Bierhoff und Jugend- und Talentförderung. Diesen Platz nimmt DFB-Sportdirektor Matthias Sammer ein. Dem Präsidium gehören zudem Schatzmeister Horst R. Schmidt und Generalsekretär Wolfgang Niersbach an.
Zu den Aufgabenbereichen des DFB-Präsidenten zählen auch die Nationalmannschaften und Personalangelegenheiten. Auf der DFB- Homepage steht dazu in Klammern: Generalsekretär, Direktoren, Bundestrainer, Sportdirektor, Teammanager. Die Entscheidung über Vertragsangelegenheiten mit dem Bundestrainer obliegt letztlich allerdings dem gesamten Präsidium. Das Gremium bildet mit den 21 Vertretern der DFB-Landesverbände, fünf Vertretern der fünf DFB-Regionalverbände sowie zwölf Vertretern des Ligaverbandes auch den DFB-Vorstand.
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