Der ehemalige Fußball-Nationaltorhüter Wolfgang Fahrian ist aus dem Koma erwacht, bleibt aber nach Angaben seiner Tochter in einem kritischen Zustand.
«Mein Vater ist wach, und es geht ihm besser. Aber sein Zustand ist weiterhin ernst. Er ist noch Intensivpatient», sagte Andrea Fahrian. «Wir freuen uns sehr, dass es ihm besser geht, und wir sind vorsichtig optimistisch. Aber wir müssen abwarten», ergänzte Andrea Fahrian nach Angaben der Firma Rogon Sportmanagement in Ludwigshafen, wo Wolfgang Fahrian Geschäftsführer ist. Rogon bestätigte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa Medienberichte, nach denen Fahrian wieder bei Bewusstsein sei.
Der ehemalige Nationaltorhüter hatte im Oktober einen Herzinfarkt erlitten und sich danach eine Lungenentzündung zugezogen. Noch im November hieß es, dass Fahrian um sein Leben kämpfe. 1967 war der heute 68-Jährige, der als Spielervermittler tätig ist, mit 1860 München Bundesliga-Zweiter. Zwischen 1962 und 1964 stand er zehnmal als Schlussmann in der deutschen Nationalmannschaft. Bei der Weltmeisterschaft 1962 in Chile bestritt er drei Vorrunden-Partien und das Viertelfinale gegen Jugoslawien (0:1).