Der Bundesligist hat sich auch für ein Abschiedsspiel der Nationalmannschaft gegen Hannover 96 ausgesprochen. Doch ob die Idee umgesetzt wird, ist noch unklar. Zwanziger nannte als möglichen Termin den 11. oder 12. Januar 2010. Gespräche mit den Bundesliga-Clubs aber hat es noch nicht gegeben. Diese zwei Tage sind im Rahmenterminplan derzeit für Marketing-Termine des DFB-Teams reserviert. Ein Spiel könnte zu dem Zeitpunkt problematisch werden, denn schon am 15. Januar startet die Bundesliga mit der Partie Bayern München gegen 1899 Hoffenheim in die Rückrunde. Die Clubs kehren teilweise erst kurz vorher aus der Winter-Vorbereitung zurück. «Wir stehen der Idee eines Benefizspiels positiv gegenüber», sagte der Sprecher des Clubs. «Wir wissen aber nicht, ob, wann und wie es umgesetzt wird.» Das Spiel müsse «emotional und terminlich passen», erklärte Kuhnt. Nationaltorhüter Robert Enke hatte an schweren Depressionen gelitten und sich vor einer Woche das Leben genommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in der «ZEIT» über die möglichen Lehren aus Enkes Tod geäußert. Vielen Menschen gebe das Geschehene die Möglichkeit, offener über Ängste und psychische Erkrankungen zu sprechen. «Wenn man krank ist oder etwas nicht kann, sollte man es ruhig sagen», erklärte die Regierungschefin in der Wochenzeitung. Der Tod des Torwarts habe deshalb so viele Menschen berührt, «weil sich an einem berühmten Beispiel etwas zeigt, wovor viele Angst haben und was viel öfter passiert, als wir es uns vor Augen führen». Sie hoffe, so Merkel, dass nun «Mitmenschen Verständnis für diese Krankheit entwickeln und sie nicht stigmatisieren».
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