1999: Enke, der sich in den Fokus zahlreicher nationaler und internationaler Top-Clubs gespielt hat, folgt Jupp Heynkes zum portugiesischen Serienmeister Benfica Lissabon. Er wird zum Kapitän, erreicht aber mit dem Team in den folgenden drei Jahren nur mittelmäßige Ergebnisse. Bundestrainer Erich Ribbeck nominiert ihn für den Kader der deutsche Fußball-Nationalmannschaft beim Confederations Cup in Mexiko. Er wird allerdings nicht eingesetzt. 2002-2003: Enke wechselt zum spanischen Weltklasse-Club FC Barcelona. Dort erlebt er einen Karriereknick, absolviert neben einem Pokalspiel und zwei Auftritten in der Champions League nur eine Ligapartie. Enke wird zu Fenerbahce Istanbul mit Trainer Christoph Daum ausgeliehen. Nach der Niederlage in seinem ersten Spiel wird Enke von den eigenen Fans mit Gegenständen beworfen. Er löst seinen Vertrag auf, ist vorübergehend erwerbslos. Dann folgt ein Engagement beim spanischen Zweitligisten CD Teneriffa, wo er wieder an alte Leistungen anknüpft. 2004: Enke kehrt nach fünf Jahren wieder in die Bundesliga zurück. Bei Hannover 96 wird er schnell zum Leistungsträger und Publikumsliebling. 2007-2009: Seit 2007 fungiert Enke in Hannover als Kapitän. Am 28. März gibt er unter Bundestrainer Joachim Löw sein Debüt in der Nationalmannschaft. Die DFB-Elf verliert in Duisburg 0:1 gegen Dänemark, doch Enke überzeugt mit einer starken Leistung. Insgesamt bestritt Enke acht Länderspiele. Ein Kahnbeinbruch im Oktober 2008 sowie eine lange mysteriöse Bakterieninfektion im September 2009 warfen ihn im Kampf um die deutsche Nummer 1 für die WM 2010 in Südafrika zweimal zurück.
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