Hamburg (dpa) - 14.10.2009, 14:19 Uhr
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Zwei Testspiele gibt es beim WM-Casting von Joachim Löw noch in diesem Jahr, eines im März 2010 - dann wird es schon ernst für Fußball-Deutschland. Die Deutsche Presse-Agentur fasst die wesentlichen Fakten auf dem Weg zur Weltmeisterschaft vom 11. Juni bis 11. Juli 2010 in Südafrika zusammen.
Der wichtigste Termin steht noch in diesem Jahr an, wenn am 4. Dezember in Kapstadt die Endrunden-Gruppen ausgelost werden und auch die Fans wissen, wo und gegen wen die deutsche Nationalmannschaft antritt.
TESTSPIELE: Für den 14. November in Köln und den 18. November in Gelsenkirchen sind Freundschaftsspiele gegen Chile und Ägypten vereinbart. Allerdings könnte die zweite Partie noch einen neuen Gegner bekommen, da der Afrika-Meister an diesem Tag eventuell noch ein Relegationsspiel bestreiten muss. Am 3. März 2010 soll das DFB- Team möglicherweise in München gegen Argentinien antreten. Für die unmittelbare WM-Vorbereitung nach Bundesliga-Abschluss am 8. Mai sind noch drei Tests in Deutschland geplant, einer davon wohl gegen Malta in Aachen.
AUSLOSUNG: Bundestrainer Löw wird persönlich beim feierlichen Akt in Kapstadt dabei sein. Deutschland wird wie Gastgeber Südafrika, Weltmeister Italien und Rekordchampion Brasilien als einer der acht Gruppenköpfe gesetzt. Die Gruppe bestimmt auch die Spielorte: In Gruppe B würde das DFB-Team zweimal in Johannesburg sowie einmal in Polokwane antreten und hätte vom Stammquartier in Centurion nahe Pretoria kurze Wege. Dagegen müssten in Gruppe C mit Spielen in Rustenburg sowie den Küstenstädten Kapstadt und Port Elizabeth längere Reisen eingeplant werden.
TRAININGSLAGER: Vor dem Abflug nach Südafrika ist ein Camp in der Schweiz oder Österreich geplant. Ob es zuvor noch ein Regenerations- Trainingslager mit den Familien wie vor der EM 2008 geben wird, ist noch unklar. Auf jeden Fall möchte Löw längere Flüge zu den drei Testspielen vermeiden und über einen längeren Zeitraum nur trainieren. Keine Rolle spielt laut DFB-Teammanager Oliver Bierhoff die Höhenlage, die dann in Südafrika allerdings eine große Bedeutung bekommt. Denn einige Spielorte wie die Finalstadt Johannesburg liegen auf bis zu 1800 Metern Höhe über dem Meeresspiegel.