Düsseldorf (dpa) - 21.07.2009, 15:09 Uhr
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Fußball-Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack musste in den vergangenen drei Jahren immer wieder Länderspieleinsätze wegen Verletzungen absagen. Die Deutsche Presse- Agentur dpa dokumentiert die Blessuren des Mittelfeldstars seit der WM 2006.
Juni 2006: Vor dem WM-Eröffnungsspiel gegen Costa Rica (4:2) bewegt Deutschland die «Wade der Nation». Ballack kämpft nach einer Verletzung um seinen Einsatz, gibt schließlich Grünes Licht, doch Bundestrainer Jürgen Klinsmann verzichtet dennoch auf den aus seiner Sicht nicht 100 Prozent belastbaren Mittelfeldmann.
August 2006: Wenige Tage vor dem Debüt von Bundestrainer Joachim Löw verletzt sich Ballack im englischen Supercup-Spiel seines FC Chelsea gegen den FC Liverpool an der Hüfte. Ein Einsatz gegen Schweden (3:0) in Gelsenkirchen ist nicht möglich.
April 2007 - Februar 2008: Ballack zieht sich im Ligaspiel gegen Newcastle eine Knöchelverletzung zu. Nach einer ersten Operation muss er zunächst die Juni-Länderspiele gegen San Marino und die Slowakei absagen. Comeback-Pläne scheitern mehrmals, es folgt eine zweite Operation und eine Auseinandersetzung zwischen dem Spieler, Chelsea, und den DFB-Verantwortlichen um die Behandlung von Ballacks Knöchel. Erst zu Beginn des EM-Jahres 2008 kann Ballack nach fast einem Jahr Länderspielzwangspause wieder im DFB-Trikot auflaufen.
Juni 2008: Einen Tag vor dem EM-Finale wird bekannt, dass Ballack wegen einer Wadenverletzung nicht trainieren kann. Löw bezeichnet einen Einsatz gegen Spanien als «sehr unwahrscheinlich». 24 Stunden später steht der Kapitän auf dem Rasen, kann die 0:1-Niederlage gegen Spanien aber auch nicht verhindern.