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Podolski vor Sprung in Top Ten

Leipzig (dpa) - 25.03.2009, 15:44 Uhr

Lukas Podolski könnte in der Ewigen Torschützenliste des DFB den Sprung in die Top Ten schaffen.
Lukas Podolski könnte in der Ewigen Torschützenliste des DFB den Sprung in die Top Ten schaffen.

Spaßmacher Lukas Podolski ist zurück und könnte in der Ewigen Torschützenliste der deutschen Fußball-Nationalmannschaft schon in den Länderspielen gegen Liechtenstein und Wales den Sprung in die Top Ten schaffen.

«Die vergangenen Monate waren für mich nicht einfach. Aber jetzt habe ich wieder Selbstvertrauen. Ich versuche alles, um Leistung zu bringen, Tore zu machen und uns weiter Richtung WM zu schießen», erklärte der Angreifer in Leipzig.

31 Treffer in bisher 60 Länderspielen hat Podolski erzielt, damit liegt er in der von Gerd Müller mit 68 Toren angeführten Rangliste auf Position 13. Mit drei Toren gegen Liechtenstein und Wales könnte der 23 Jahre alte Noch-Münchner an Klaus Fischer (32) und Fritz Walter (33) vorbeiziehen, würde dann mit Ulf Kirsten (34) gemeinsam auf Rang zehn stehen.

Nach einer dreimonatigen Durststrecke mit Verletzungen und der Reservistenrolle beim FC Bayern ist bei Podolski inzwischen auch wieder die Freude am Beruf zurück. «Wenn ich auf dem Platz stehe, ist der Spaßfaktor immer da», sagte Podolski mit klarem Hinweis auf die ungeliebte Bankdrücker-Rolle in München, die ihn zur Rückkehr zu seinem Heimatclub 1. FC Köln im Sommer bewogen hat. Joachim Löw hatte zuletzt beim 0:1 gegen Norwegen auf die Nominierung des Stürmers noch verzichtet. «Das war alles mit dem Bundestrainer abgesprochen und kein Problem», versicherte die rheinische Frohnatur in Leipzig, wo er bei der Pressekonferenz mit lockeren Sprüchen («Schöne Frisur») den Hamburger Marcell Jansen auf dem Podium begrüßte.

Durch die Verletzungen von Luca Toni und Miroslav Klose ist er bei den Bayern wieder in die erste Elf gerückt. In der Nationalmannschaft wird es gegen Liechtenstein und Wales wohl auch so kommen. Einen besonderen Druck aber spürt Podolski nicht: «Ich stehe als Fußballer unter Druck, seit ich 18 bin. Damit muss und kann ich gut leben.» Ungewohnt diplomatisch und ernst antwortete Podolski, als er auf die Unterschiede zwischen seinem Vereinstrainer Jürgen Klinsmann und Bundestrainer Joachim Löw angesprochen wurde. «Beide Trainer haben etwas Positives an sich. Mehr gibt es zu dem Thema nicht zu sagen.»


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