2. Juli: Mayer-Vorfelder: «Es empfiehlt sich nicht, genaue Grenzen zeitlicher Art festzulegen.» 3. Juli: DFB-Vizepräsident Franz Beckenbauer fordert eine ganz auf die WM ausgerichtete Übergangslösung. «Wie es danach weitergeht, ist völlig egal.» 5. Juli: Trainersuche keine Chefsache mehr. DFB-Trainer-Findungs- Kommission (TFK) mit Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder, Generalsekretär Horst R. Schmidt, Liga-Präsident Werner Hackmann und WM-OK-Chef Franz Beckenbauer nimmt Arbeit auf. 7. Juli: Erste TFK-Gespräche mit weiteren Anwärtern. Neuer Wunschkandidat: Otto Rehhagel. Bundesinnenminister Otto Schily stellt klar: «Wir können es uns nicht leisten, eine Entscheidung lange hinaus zu zögern.» 10. Juli: Nächster Wunschkandidat sagt ab: Rehhagel bleibt Grieche. 11. Juli: Beckenbauer bringt Rekordnationalspieler Lothar Matthäus ins Spiel - und verwirft diesen ein paar Tage darauf wieder. 14. Juli: Beckenbauer: «Die Tendenz geht dahin, dass es ein Ausländer wird.» Kandidaten: Guus Hiddink (PSV Eindhoven), Morten Olsen, Nationalcoach Dänemarks, Arsene Wenger (Arsenal London). 15. Juli: Wenger sagt endgültig ab. 16. Juli: Hiddink bestätigt Kontakt mit DFB - Olsen schweigt. - Bundeskanzler Gerhard Schröder: «Ich werde mich nicht bewerben.» 19. Juli: Beckenbauer: «Winfried Schäfer ist ebenfalls ein Kandidat.» Mitglied Schmidt schlägt in der TFK-Sitzung Klinsmann als Völler- Nachfolger vor, auf Hinweis von Ex-Bundestrainer Berti Vogts. 20. Juli: Mayer-Vorfelder und Schmidt nehmen in New York Gespräche mit Klinsmann auf. 21. Juli: Dreier-Lösung mit Klinsmann als Teamchef, Oliver Bierhoff als Team-Manager und Holger Osieck als Trainer wird immer wahrscheinlicher. 24. Juli: Klinsmann landet in Deutschland zu weiteren Verhandlungen mit dem DFB und bestätigt, Teamchef der deutschen Nationalmannschaft werden zu wollen. Beckenbauer: «Je länger ich darüber nachdenke, umso mehr gefällt mir diese Idee.»
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