Kontaktaufnahme zwischen Zwanziger und Hockey-Bund
Hamburg (dpa) - 14.02.2006, 15:19 Uhr
Theo Zwanziger in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main.
In der Personalie Bernhard Peters hat es eine erste direkte Kontaktaufnahme zwischen den Verbandschefs beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) und dem Deutschen Hockey-Bund (DHB) gegeben. Beide Seiten haben dabei vereinbart, wegen eines möglichen Wechsels des von Jürgen Klinsmann umworbenen Hockey-Bundestrainers Peters zum DFB «in Verbindung» zu bleiben. «Es war ein sehr gutes Gespräch», berichtete DHB-Präsident Stephan Abel im Fach-Magazin «hockeyzeit» von der rund 20-minütigen Unterredung mit dem Geschäftsführenden DFB-Präsidenten Theo Zwanziger. Nationalmannschafts-Coach Klinsmann wollte Peters ursprünglich beim DFB als Sportdirektor durchsetzen. Das DFB-Präsidium entschied sich in der vergangenen Woche jedoch für den Fußball-Trainer Matthias Sammer. Der Fußball-Bund hatte jedoch signalisiert, Peters womöglich zum 1. Oktober 2006 ein Angebot für eine andere Aufgabe zu machen.
Zwanziger stellte im Gespräch mit Abel klar, dass ein Wechsel von Peters vor der Hockey-WM im September in Mönchengladbach, bei der Peters' Herren ihren 2002 gewonnenen WM-Titel verteidigen wollen, aus seiner Sicht «keinen Sinn» mache. Abel: «Das war uns sehr wichtig, weil wir dadurch genügend Zeit haben, uns mit dem gesamten Thema eingehend zu beschäftigen und die richtigen Schlüsse und Konsequenzen zu ziehen.» Peters' Vertrag beim DHB läuft bis nach den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Es gibt aber das Übereinkommen des Erfolgscoaches mit dem DHB, nach der Hockey-WM zu entscheiden, ob es anschließend weitergeht oder nicht. DHB-Präsident Abel lud seinen Amtskollegen vom Fußball-Verband zum Einweihungs-Turnier des neuen WM-Stadions über Ostern und zur Hockey-WM im Herbst nach Mönchengladbach ein. Im Gegenzug erhielt Abel eine Einladung, zu einem Vorbereitungsspiel der DFB-Auswahl auf die WM- Endrunde in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) zu kommen.
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