Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Hannover (dpa) - 11.10.2016, 22:41 Uhr
Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik
Torwart Manuel Neuer sichert den Ball vor dem hinter ihm heranspringenden Nordiren Josh Magennis. Foto: Julian Stratenschulte

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat auch ihr drittes Spiel in der Qualifikation für die WM 2018 in Russland souverän gewonnen. 

Neuer: Auch im dritten Qualifikationsspiel stand die Null. Der Kapitän konnte sich beim Schuss von Magennis auszeichnen (39.).

Kimmich: Ließ dem schnellen Ward bisweilen zu viel Raum. Im Vorwärtsgang agierte der junge Münchner schon gewohnt druckvoll.

Boateng: Dem Abwehrchef unterliefen einige Stellungsfehler. Ließ Ward entwischen, musste am Strafraum foulen. Kurbelte vorzugsweise an.

Hummels: Der Münchner musste in etliche Duelle mit dem dynamischen Magennis. Gewann sie aber meistens. Beim 2:0 Vorbereiter per Kopf.

Hector: Der Kölner bearbeitete die komplette linke Seite. Ein Distanzschuss ging drüber (10.). Einmal getunnelt, sonst abgeklärt.

Khedira: Eine reife Leistung. Dynamisch und mit auffällig vielen Abschlüssen. Erstes Tor seit dem WM-Halbfinale gegen Brasilien. Der 29-Jährige behauptet im Mittelfeld seinen Platz neben Kroos.

Kroos: Sehr präsent als Gestalter aus der Tiefe. Der «Königliche» spielte viele kluge Pässe und schoss auch gefährlich (67.).

Müller: Diesmal mehr Vorbereiter, etwa bei Draxlers Tor. Präzise Flanke auf Götzes Kopf (4.). Ein abgeblockter Schussversuch (37.).

Özil: Diesmal führte er nur 45 Minuten als Zehner Regie. Leitete dabei beide Tore ein. Bot sich immer an, verteilte die Bälle.

Draxler: Der 23-Jährige wird im Nationaltrikot immer besser. Sehr dynamisch. Belohnte sich mit seinem dritten Länderspieltor (13.).

Götze: Der Dortmunder startete fast mit einem Kopfballtor (4.). Bewegte sich gut auf engstem Raum. Viele Aktionen - ohne Torkrönung.

Gündogan: Der Rückkehrer übernahm nach der Pause Özils Rolle. Schoss gleich gefährlich (49.), vergab aber eine gute Chance zum 3:0 (82.).

Mustafi: Der Verteidiger vom FC Arsenal durfte Boateng ablösen (69.). Erledigte den Job unaufgeregt, wagte zudem einen Volleyschuss (80.).

Volland: Der Leverkusener kam spät, aber überraschend nicht im Sturm, sondern als linker Verteidiger für Hector.

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