Löw zufrieden: Weltmeister setzt in Norwegen ein Zeichen

Oslo (dpa) - 05.09.2016, 08:31 Uhr
Löw zufrieden: Weltmeister setzt in Norwegen ein Zeichen
Bundestrainer Joachim Löw zeigte sich zufrieden it dem 3:0-Sieg gegen Norwegen. Foto: Vegard Wivestad Grott

Ganz entspannt plauderte Joachim Löw in den Katakomben des Ullevaal-Stadions über den Start in die WM-Qualifikation. «Die Mannschaft hat die Vorgaben gut umgesetzt», lobte der Bundestrainer sein Weltmeister-Ensemble nach dem 3:0 am Sonntagabend in Oslo gegen Norwegen.

«Insgesamt war das souverän und seriös gespielt.» Zweimal traf Thomas Müller, einmal dessen Bayern-Kollege Joshua Kimmich, das reichte für die ersten drei Punkte in der WM-Qualifikation.

Löw machte schon nach dem ersten von zehn Spielen in Gruppe C praktisch einen Haken unter die Ausscheidung für die Fußball-WM 2018 in Russland. «Ich glaube, dass Tschechien, Nordirland und Norwegen sicherlich alles versuchen werden, den zweiten Platz zu erreichen - nach Deutschland», antwortete er auf die Frage eines norwegischen Reporters nach den WM-Chancen des deutschen Auftaktgegners. Nur der Gruppenerste löst automatisch das Ticket für das WM-Turnier 2018.

Der Titelverteidiger untermauerte seine Favoritenstellung im ersten Punktspiel nach der EM vor 26 793 Zuschauern eindrucksvoll. «Unser Ziel war, von vorneherein Richtung Platz eins zu marschieren. Mit einem Auswärtssieg in Norwegen haben wir ein Zeichen gesetzt», sagte Müller.

Der Angreifer des FC Bayern setzte mit seinem Doppelpack nach seiner torlosen EM auch ganz persönlich ein Zeichen. «Es ist gerade für ihn am Anfang der Saison gut, dass er zwei Tore erzielt hat. Das wird ihm Auftrieb geben», meinte Löw, der launig hinzufügte: «Es ist ja wieder WM-Zeit.» Müller hat bei seinen zwei WM-Turnieren zehn Tore erzielt, bei EM-Endrunden steht seine Torausbeute dagegen bei null.

«Das war ein souveräner Sieg. So wollten wir starten», resümierte Teammanager Oliver Bierhoff vor der Heimreise am frühen Montag. Die EM in Frankreich ist abgehakt, besonders die Effizienz im Abschluss war beim Aufbruch zur WM 2018 auch ohne den noch fehlenden Torjäger Mario Gomez deutlich verbessert. Im Oktober könnte Platz eins in den Heimspielen in Hamburg gegen Tschechien und in Hannover gegen Nordirland bereits gefestigt werden. Die beiden kommenden Gegner trennten sich am Sonntagabend zum Auftakt der WM-Ausscheidung 0:0.

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