Britische Pressestimmen zu Deutschland-England

Berlin (dpa) - 27.03.2016, 11:54 Uhr
Britische Pressestimmen zu Deutschland-England
Englands Nationaltrainer Roy Hodgson konnte sich über das Comeback seiner Mannschaft freuen - und England tat es mit ihm. Foto: Soeren Stache

Nach dem 3:2-Erfolg der Engländer in Berlin über die deutsche Fußball-Nationalmannschaft übeschlagen sich die britischen Zeitungen mit ihrem Lob, mahnen aber auch vor allzu viel Höhenflug.

«Mirror»: «Was für ein Comeback für England, es wird nun schwer sein, die Begeisterung vor den Euromeisterschaften in Zaum zu halten.»

«The Sun»: «Aber lass uns runterkommen, uns abkühlen und die Dinge in der Perspektive sehen. Wie schwer das auch sein mag. Weil sich die Deutschen trotz ihrer Niederlage nicht in den grenzenlosen Abstieg begeben werden. Dennoch seid versichert, die Deutschen werden im Sommer in Frankreich als ein Team einlaufen, das zu schlagen ist.»

«Mail»: «Das zählt zwar nichts, wenn es dem Sommer zugeht und wenn es in Frankreich alles schief läuft, wird es schnell vergessen sein. Und doch, wie das jugendliche England Team gegen den Weltmeister ein ziemlich bemerkenswertes Comeback im Berliner Olympiastadium geliefert hat, das verdient Beifall. »

«The Telegraph»: «Eine glorreiche Nacht für ein mutiges, wiederauflebendes Team von Roy Hodgson und zweifellos die größte Stunde für den englischen Trainer in den vergangenen vier Jahren ...»

«The Guardian»: «Wenn England zu solchen Auftritten fähig ist, ist es schwer, nicht eine plötzliche Welle des Optimismus bezüglich der Chancen der Mannschaft bei der Europameisterschaft 2016 zu empfinden.»

«The Independent»: «England muss nun sicherstellen, das Positive aus der Partie mitzunehmen und die Fallgruben zu vermeiden und nun zu glauben, dass dieser Sieg zu größeren Ehren in Frankreich führen wird.»

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