Franz Beckenbauer hat sich bei einer Podiumsdiskussion in Passau zuversichtlich über die Aussichten der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2006 geäußert.
«Ich bin optimistisch. Die Mannschaft wird sich zerreißen, bis zum letzten Blutstropfen. Übermannschaften gibt es nicht mehr. Wir können das Finale erreichen», sagte der Chef des WM-Organisationskomitees. Zustimmung für seine optimistische Prognose erhielt der 60-Jährige auch vom Präsidenten des Deutschen Fußball Bundes (DFB), Theo Zwanziger, sowie von Fußball-Experte Günter Netzer.
Erneut kritisierte Beckenbauer dagegen die Auswahl der Testländerspiele des Nationalteams auf dem Weg zum dem Großereignis im eigenen Land. «Wir haben die schönsten Stadien, aber unsere Spieler kennen sie nicht. Wir spielen nur auswärts, das kann ich nicht verstehen», sagte er.
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Zwanziger räumte ein, dass die Auswahl, gerade mit den Spielen in Slowenien und der Slowakei, «nicht optimal» gewesen sei. Allerdings könne die DFB-Elf auch in Zukunft nicht nur zu Heimspielen antreten.