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Sammer gratuliert DFB zu Dutt

Berlin (dpa) - 26.07.2012, 13:16 Uhr

Matthias Sammer ist mit der Wahl seines Nachfolgers absolut zufrieden. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Matthias Sammer ist mit der Wahl seines Nachfolgers absolut zufrieden. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Matthias Sammer hat die Berufung von Robin Dutt zu seinem Nachfolger als DFB-Sportdirektor begrüßt.

«Ich gratuliere dem Deutschen Fußball-Bund. Ich glaube, das ist eine sehr, sehr gute Entscheidung», sagte der Sportvorstand des FC Bayern München dem Pay-TV-Sender Sky Sport News HD. Sammer hatte Anfang Juli seinen Vertrag mit dem DFB gelöst und war zum deutschen Rekordmeister gewechselt.

Dutt sei ein «absoluter Fußball-Fachmann», betonte er. «Was mir bei ihm schon immer aufgefallen ist: Er ist ein Mann mit Ecken und Kanten. Ich weiß, dass das der Verband auch braucht. Man muss nicht immer zu allem Ja und Amen sagen.»

Der frühere Bundesliga-Trainer Dutt war am Mittwoch als Nachfolger Sammers vorgestellt worden und hat einen Vertrag bis 2016 unterschrieben. Der 47-Jährige hat das Aufgabengebiet seines Vorgängers übernommen und soll sich unter anderem um die Jugend- und Talentförderung, die Optimierung der Trainerausbildung und die Führung der U-Trainer kümmern. «Es kann nicht meine Aufgabe sein, irgendwelche Konzepte infrage zu stellen», hatte Dutt bei seiner Vorstellung gesagt. Er müsse keine neuen Konzepte auf den Weg bringen, sondern bestehende Konzepte weiterführen.

Dutts Berufung machte seine früheren Weggefährten genauso überrascht wie stolz. «Robin ist ein sehr intelligenter, sehr konzeptionell denkender und sehr fleißiger Mensch. Er wird mit Joachim Löw sicher besser zurechtkommen als Matthias Sammer, weil er auch kooperativer ist», sagte der Sportdirektor von Dutts früherem Verein SC Freiburg, Dirk Dufner der Nachrichtenagentur dpa. «Ich habe mich aber auch ein wenig gewundert, weil Robin sehr gerne Trainer war und sicherlich schnell wieder in die Bundesliga hätte zurückkehren können», meinte der 44-Jährige.


SC-Präsident Fritz Keller hält Dutt für einen «sehr fähigen Trainer und für das Aufgabengebiet des Sportdirektors absolut geeignet. Wir hatten noch nie eine so hohe Quote von eigenen Jugendspielern bei den Profis wie unter Dutt», sagte der Winzer und Gastronom der «Stuttgarter Zeitung».

Dutt hatte die Freiburger von 2007 bis 2011 trainiert und davor fünf Jahre für die Stuttgarter Kickers gearbeitet. Deren damaliger Präsident Dirk Eichelbaum sagte den «Stuttgarter Nachrichten»: «Als Robin Dutt während meiner Amtszeit die Stuttgarter Kickers trainierte, gab es zwei Trainer in der Regionalliga, bei denen klar war, dass sie dort nicht verharren werden. Das war Bruno Labbadia in Darmstadt und Robin Dutt. Ich freue mich für ihn.»

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