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DFB behält Versicherungsschutz für Nationalspieler bei

Danzig (dpa) - 19.06.2012, 17:54 Uhr

Für Helmut Sandrock ist der optimale Schutz der Spitzenfußballer eine Verpflichtung. Foto: Arne Dedert
Für Helmut Sandrock ist der optimale Schutz der Spitzenfußballer eine Verpflichtung. Foto: Arne Dedert

Deutschlands Nationalspieler sind künftig im Verletzungsfall doppelt abgesichert.

Parallel und ergänzend zum Schutz- und Entschädigungsprogramm des Weltverbandes FIFA wird der Deutsche Fußball-Bund (DFB) an seiner Versicherung für die Clubs von maximal bis zu 1,5 Millionen Euro festhalten. Das beschloss das DFB-Präsidium auf seiner Sitzung in Danzig.

Damit ist im Falle der Verletzung oder Erkrankung eines Nationalspielers bei Einsätzen im DFB-Trikot auch in Zukunft eine umfangreiche Absicherung gewährleistet. Das Versicherungspaket gilt für Einsätze und Maßnahmen der A-Nationalmannschaft sowie der U 21. Die Leistungen greifen ab dem ersten Tag des Versicherungsfalles. «Für uns ist der optimale Schutz unserer Spitzenfußballer nicht nur ein zentrales Anliegen, sondern gleichzeitig eine Verpflichtung», begründete DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock die Entscheidung.

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Um die Versicherungen von Spielern, die für ihre Nationalmannschaften abgestellt sind, hatte es in der Vergangenheit immer wieder Streit zwischen den Vereinen auf der einen und den Verbänden auf der anderen Seite gegeben. Die Europäische Fußball-Union UEFA hatte bereits auf ihrem Kongress in Istanbul Ende März deutlich höhere Entschädigungszahlungen an Vereine beschlossen, wenn sich ein Profi bei einem Länderspiel verletzt.

Die FIFA hatte auf ihrem Kongress am 25. Mai ein Schutzprogramm beschlossen. Der Weltverband zahlt vom 1. September an insgesamt 75 Millionen Dollar an Versicherungsprämien. Verletzt sich ein Profi in einem Länderspiel, zahlt die Versicherung maximal bis zu 27 000 Dollar pro Tag und maximal bis zu 9,7 Millionen Dollar pro Jahr. Berücksichtigt wird bei den Leistungen nur das Grundgehalt des betroffenen Spielers.


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