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DFB-Team verabschiedet Zwanziger

Bremen (dpa) - 28.02.2012, 19:03 Uhr

Nationalspieler Mesut Özil ist traurig, dass Theo Zwanziger als DFB-Präsident aufhört. Foto: Fredrik von Erichsen
Nationalspieler Mesut Özil ist traurig, dass Theo Zwanziger als DFB-Präsident aufhört. Foto: Fredrik von Erichsen

Zum Abschluss bekam der scheidende DFB-Chef Theo Zwanziger von all seinen Lieblingsspielern ein Überraschungsgeschenk: eine Fotocollage mit Bildern aus gemeinsamen Zeiten und eine Torte mit der Aufschrift «Die erste Elf sagt danke».

Bei Kaffee und Kuchen hielt am Tag vor dem Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Frankreich Ersatzkapitän Miroslav Klose im Speisesaal des Teamhotels die Dankesrede.

«Er hat mir sehr viel geholfen, wir kommen gut miteinander klar. Ich finde es schade und bin traurig, dass er aufhört», sagte Mesut Özil in Bremen über Zwanziger. «Ich bin stolz auf euch Jungs. Ich werde die Mannschaft als Fan weiter verfolgen», erwiderte der Noch-Präsident. Am Freitag soll dessen designierter Nachfolger Wolfgang Niersbach zum Chef gewählt werden.

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«Wir können nur Positives berichten, wir hatten immer eine harmonische Zusammenarbeit», sagte Hansi Flick, der Assistent von Bundestrainer Joachim Löw. Einmal hatte es allerdings gewaltig gekracht zwischen Zwanziger und der Sportlichen Leitung. Vor dem Jahreswechsel 2009/2010 hatte der DFB-Präsident im Alleingang eine Vertragsverlängerung mit Löw und Co. bekanntgegeben, ohne dass der Bundestrainer davon wusste. Die anschließenden Gespräche mit Teammanager Oliver Bierhoff verschärften den Konflikt, der erst nach einigen Wochen gelöst werden konnte. Zwanziger selbst sieht es als größten Fehler seinem Amtszeit, den Krach nicht verhindert zu haben.

«Mit Wolfgang Niersbach steht ein guter Mann parat», betonte Löw-Assistent Flick in Bremen. Der jetzige Generalsekretär ist durch seine Vergangenheit eng mit dem Nationalteam verzahnt. Erst hatte er als DFB-Pressesprecher unter den Bundestrainern Franz Beckenbauer, Berti Vogts, Erich Ribbeck und Rudi Völler gearbeitet. Dann war er ein wesentlicher «Macher» der Heim-WM 2006. «Das ist eine gute Basis für Erfolge», sagte Flick.


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