Franz Beckenbauer bei «Sky»: «Das ist eine starke Gruppe. Aber mir ist es lieber so. Da weiß man von den Spielern und der Mannschaft, dass sie hochkonzentriert in den Wettbewerb gehen.» Wolfgang Holzhäuser (Geschäftsführer Bayer Leverkusen): «Eine EM ist etwas anderes als eine WM. Da gibt es keine Exoten, da gibt es nur 1a und 1b Mannschaften. Wenn man Europameister werden will, muss man auch die Gruppengegner wegputzen.» Simon Rolfes (Nationalspieler): «Das ist eine schwere Gruppe. Doch bei einer EM geht es im Vergleich zu einer WM vom ersten Spiel richtig los. Wenn wir den Titel gewinnen wollen, müssen wir da durch und einen der Mitfavoriten schon in der Vorrunde eliminieren.» Markus Babbel (Trainer Hertha BSC Berlin): «Ich verstehe den ganzen Hype nicht. Wenn man mit dem Anspruch zur EM fährt, den Titel holen zu wollen, muss man sowieso alle Mannschaften schlagen. Die Gruppe kann auch ein Vorteil sein. Man muss von Beginn an konzentriert sein und wenn es dann gut läuft, kann man diesen Flow mit ins restliche Turnier nehmen.» Fredi Bobic (Sportdirektor VfB Stuttgart): «Das ist eine super Gruppe. Ich beziehe das auf 1996, als wir in einer 'Todesgruppe' waren und Europameister wurden. Das ist ein gutes Omen.» Jörg Schmadtke (Sportchef Hannover 96): «Eine schöne Gruppe! Eine Europameisterschaft ist aber immer schwierig. In der Regel hast du dort nie eine Gruppe, durch die du einfach so durchspazierst. Eine deutsche Mannschaft ist immer Favorit, egal wie die Gruppe aussieht.»
 |