Sami Khedira: Sehr zweikampfstark, aber die Ruhe fehlte. Orientierte sich stark mit nach vorn - so wurden die Räume eng. Pech bei Latten-Kopfball (45.). Toni Kroos: Der beste Deutsche. Der Münchner organisierte von hinten das Spiel, spielte gute Pässe wie auf Gomez (15.). Und er traf noch selbst aus 18 Metern. Dennis Aogo: Die Umstellung auf das neue System fiel ihm schwer. Oft zu zögerlich, zu ungenau beim Flanken. Später mehr nach hinten orientiert. Mesut Özil: Viele Ballkontakte, viele Versuche - aber der große Zauber fehlte. Zu wenig Pässe kamen an. Und mit Götze fand er sich nicht zusammen. Mario Götze: Das Supertalent fand einfach nicht ins Spiel. Seine Fähigkeiten blitzten höchstens einmal auf. Nach einer Stunde war Schluss für das Duo Götze/Özil. Mario Gomez: Der Kapitän hatte in seinem 50. Spiel die Führungschance (15.), scheiterte aber. Arbeitete viel, wurde aber aus dem Mittelfeld nicht in Szene gesetzt. André Schürrle: Führte sich gleich mit einem Schuss ein (46.). Brachte mit seiner Einwechslung nach der Pause neuen Schwung. Er ist im Kommen. Simon Rolfes: Ab der 46. Minute dabei. Der Leverkusener spielte ruhig und unaufgeregt. Bei seinem zweiten Länderspieltor schaltete er schnell. Lukas Podolski: Durfte nach 66 Minuten versuchen, die Pleite noch zu verhindern. Der Kölner war engagiert, auch wenn er selbst nicht in gefährliche Positionen kam. Thomas Müller: Mit Podolski eingewechselt ersetzte er Götze/Özil. Und der Münchner war weitaus effektiver: Sein neuntes DFB-Tor rettete noch das Remis. Cacau: In der Schlussphase wurde der Stuttgarter noch ins Geschehen geworfen. Er rannte sich aber fest. Lars Bender: In den letzten Minuten noch mit im Spiel.
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