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Özil vor Rückkehr - «Kein Risiko» bei Klose

Düsseldorf (dpa) - 09.10.2011, 15:37 Uhr

Mario Götze wird nicht gegen Belgien spielen. Foto: FREDRIK VON ERICHSEN
Mario Götze wird nicht gegen Belgien spielen. Foto: FREDRIK VON ERICHSEN

Joachim Löw kann beim personellen Umbau der Fußball-Nationalmannschaft für das letzte EM-Qualifikationsspiel gegen Belgien wohl wieder mit Mesut Özil planen - aber nicht mit Miroslav Klose.

Der Torjäger laboriert weiter an einer schweren Knieprellung und konnte auch in Düsseldorf nicht mit dem Team trainieren. «Für Dienstag wird es eng», sagte Löws Assistent Hansi Flick in Düsseldorf. «Wir gehen kein Risiko ein.»

Auch Bastian Schweinsteiger (Oberschenkelprellung) und Jérome Boateng (muskuläre Probleme) konnten nicht an der Übungseinheit unter dem geschlossenen Hallendach der Düsseldorfer Arena teilnehmen. «Ich weiß nicht, ob es klappt», berichtete Schweinsteiger. Pausieren möchte er nicht: «Bei einem Qualifikationsspiel will man dabei sein.»

Bei Özil, der wegen einer gereizten Achillessehne beim 3:1-Sieg in Istanbul gegen die Türkei auf der Tribüne gesessen hatte, sehe es «viel, viel besser» aus, berichtete Flick. Man müsse aber abwarten, wie er die Trainingseinheit verkrafte.

Özil soll für Mario Götze in die Mannschaft kommen. Dem 19-jährigen Dortmunder gönnt Löw eine Pause. Götze reiste vorzeitig zurück nach Dortmund. «Er hat schon viele Spiele auf dem Buckel», begründete Bundestrainer Löw die Schonpause.


Der türkischstämmige Özil bekundete, dass er «sehr, sehr gerne spielen» würde. Er könnte damit auch den Türken (14 Punkte) im Fernduell mit Belgien (15) um Gruppenplatz zwei Schützenhilfe leisten. Die Entscheidung über seinen Einsatz werde frühestens nach dem Abschlusstraining am Montagabend fallen, kündigte Özil an: «Ich hoffe, dass ich fit werde.»

Nach der Abreise von Götze umfasst der DFB-Kader 24 Akteure. Am Wochenende waren der von einer Grippe genesene Münchner Toni Kroos sowie der von der U 21-Auswahl aufgerückte Dortmunder Ilkay Gündogan zusätzlich zum Team gestoßen. Am frühen Sonntagmorgen kam die nationale Antidoping-Agentur NADA ins DFB-Quartier und bat drei Spieler zur Kontrolle. Am Nachmittag gab Löw den Spielern Freizeit bis kurz vor Mitternacht.

42 000 Karten sind für die Partie gegen die Belgier bislang verkauft, 51 137 Zuschauer fasst die Arena in Düsseldorf. Den Hoffnungen der belgischen Anhänger, dass die deutsche Mannschaft den Gästen ein «Geschenk» in Form eines Sieges machen könnte, erteilte Torhüter Manuel Neuer auf die Frage eines belgischen Reporters eine klare Absage: «Wir möchten den deutschen Fans ein Geschenk machen - und nicht den Belgiern», antwortete Neuer.

Die voraussichtliche deutsche Aufstellung:

Neuer - Höwedes, Mertesacker, Hummels, Lahm - Schweinsteiger - Müller, Özil, Kroos, Podolski - Gomez

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