Der türkischstämmige Özil bekundete, dass er «sehr, sehr gerne spielen» würde. Er könnte damit auch den Türken (14 Punkte) im Fernduell mit Belgien (15) um Gruppenplatz zwei Schützenhilfe leisten. Die Entscheidung über seinen Einsatz werde frühestens nach dem Abschlusstraining am Montagabend fallen, kündigte Özil an: «Ich hoffe, dass ich fit werde.» Nach der Abreise von Götze umfasst der DFB-Kader 24 Akteure. Am Wochenende waren der von einer Grippe genesene Münchner Toni Kroos sowie der von der U 21-Auswahl aufgerückte Dortmunder Ilkay Gündogan zusätzlich zum Team gestoßen. Am frühen Sonntagmorgen kam die nationale Antidoping-Agentur NADA ins DFB-Quartier und bat drei Spieler zur Kontrolle. Am Nachmittag gab Löw den Spielern Freizeit bis kurz vor Mitternacht. 42 000 Karten sind für die Partie gegen die Belgier bislang verkauft, 51 137 Zuschauer fasst die Arena in Düsseldorf. Den Hoffnungen der belgischen Anhänger, dass die deutsche Mannschaft den Gästen ein «Geschenk» in Form eines Sieges machen könnte, erteilte Torhüter Manuel Neuer auf die Frage eines belgischen Reporters eine klare Absage: «Wir möchten den deutschen Fans ein Geschenk machen - und nicht den Belgiern», antwortete Neuer. Die voraussichtliche deutsche Aufstellung: Neuer - Höwedes, Mertesacker, Hummels, Lahm - Schweinsteiger - Müller, Özil, Kroos, Podolski - Gomez
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