Miroslav Klose und Co. werden gegen Uruguay rund 4,3 Millionen Euro für soziale Projekte einspielen. Das gab die Egidius-Braun-Stiftung des DFB bekannt, die das Benefizspiel am Sonntag in Sinsheim veranstaltet.
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft tritt seit 2002 regelmäßig für einen guten Zweck an. Der Nettoerlös wird an die Stiftungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) weitergegeben. So erhält die DFL-Stiftung eine Million Euro, die Kulturstiftung des DFB und die Sepp-Herberger-Stiftung je 500 000 Euro. 100 000 Euro gehen an die Robert-Enke-Stiftung.
Die Stiftungen unterstützen vor allem Sozialprojekte «ganz unten an der Basis», betonte Karl Rothmund, Vizepräsident des DFB. «Wir wollen nachhaltig etwas bewirken.» So werden etwa die Fußball-Bundesliga der Blinden und die deutsche Meisterschaft der geistig Behinderten finanziert. Auch in Projekte zur Resozialisierung jugendlicher Straftäter fließen Mittel. Seit 1990 wurden durch Spiele der Nationalmannschaft für soziale Zwecke rund 25 Millionen Euro erlöst. Seit der Gründung des DFB-Sportfördervereins 2001 wurden fünf Benefizspiele ausgetragen.