Löws harte Auswahl: BVB-Trio vor Italien-Chance
Berlin (dpa) - 03.02.2011, 11:38 Uhr
Auf Michael Ballack (l) will Bundestrainer Joachim Löw gegen Italien noch nicht bauen.
Michael Ballack muss weiter warten, dennoch hat Joachim Löw bei der Auswahl seines Kaders für den Italien-Hit am 9. Februar die wohl größte Auswahl seiner bisherigen Amtszeit. Mehr als 30 Nationalspieler hoffen in den nächsten Stunden auf einen Anruf des Bundestrainers, der am Freitag seinen 20 bis 22 Mann großen Kader für den Länderspiel-Auftakt gegen den Weltmeister von 2006 benennen wird. Den Maßstab hat Löw bereits vor seinem 51. Geburtstag formuliert: «Ich muss als Trainer erkennen, welcher Spieler ist in der Lage, auch gegen Mannschaften wie Spanien oder Argentinien bei einer EM oder WM zu bestehen.» Der Test in Dortmund gegen den viermaligen Weltmeister Italien kommt ihm da gerade recht.
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Vom alten Jahr hatte sich der WM-Dritte Deutschland mit einem 0:0 in Schweden verabschiedet - und von den Debütanten Mario Götze, Marcel Schmelzer (beide Borussia Dortmund), Lewis Holtby und André Schürrle (beide Mainz 05) sowie den Jung-Dortmundern Mats Hummels und Kevin Großkreutz war Löw dabei durchaus angetan. «Wir werden das konsequent fördern», kündigte der Bundestrainer eine Fortsetzung des bei der WM in Südafrika so erfolgreichen Jugend-Konzepts an. Allerdings wollen auch die WM-Stammkräfte Philipp Lahm, Mesut Özil, Miroslav Klose, Thomas Müller und Arne Friedrich sowie Holger Badstuber, die allesamt in Göteborg gefehlt hatten, gegen Italien wieder dabei sein. Und auch der Leverkusener Simon Rolfes drängt nach langer Pause auf ein Comeback. |