Beide Teams zeigten vollen Einsatz - doch es fehlten lange die Torraumszenen. Die erste echte Chance hatten die Gäste: Christian Gentners abgefälschter Schuss in der 20. Minute wurde aber leichte Beute für Fulham-Keeper Mark Schwarzer, der in den 1990er Jahren bei Dynamo Dresden und dem 1. FC Kaiserslautern unter Vertrag stand. Mitte der ersten Halbzeit gab Wolfsburg dann die Partie aus der Hand. VfL-Torhüter Diego Benaglio musste zwei Schüsse der Fulham-Angreifer Clint Dempsey (31.) und Zamora (32.) entschärfen. Die beste Möglichkeit des ersten Durchgangs hatte kurz darauf Wolfsburgs Grafite. Der Brasilianer jagte aber nach schöner Ablage von Dzeko den Ball in den Nachthimmel (33.). Kurz vor der Pause sorgte noch ein Duff-Dribbling für Gefahr. Der Ire bediente Dempsey, dessen Schuss jedoch klar am Tor vorbeiging. In der 50. Minute hatte dann Dzeko die Riesen-Chance zur Führung: Nach einer Flanke von Marcel Schäfer tauchte Fulhams Abwehrchef Brede Hangeland unter dem Ball durch. Doch Dzeko wurde davon völlig überrascht. Sein Kopfball ging aus kurzer Distanz deutlich links am Tor vorbei. Immer wieder taten sich danach Lücken in der Abwehr der Londoner auf - Fulham riskierte jetzt mehr. Und wurde belohnt: Zamora kam an der Strafraumgrenze frei zum Schuss, weil VfL-Verteidiger Andrea Barzagli ihm zu viel Raum ließ und der Engländer traf flach ins linke Eck (59.), nur vier Minuten später legte Zamora den Ball für Duff ab, der vom Elfmeterpunkt Benaglio keine Chance ließ. Danach mühten sich die Wolfsburger um den wichtigen Auswärtstreffer, Grafite und der eingewechselte Obafemi Martins vergaben jedoch besten Chancen. Dann schlug Abwehr-Hüne Madlung nach einer Flanke von Zvjezdan Misimovic mit einem Kopfball doch noch zu und hielt die Hoffnung auf das Halbfinale am Leben.
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