Den Spekulationen um einen Wechsel des 27-Jährigen zum Magath-Club Schalke 04 hatte Dieter Hoeneß vor dem Spiel eine klare Absage erteilt. «Für uns ist das keine Geschichte. Misimovic hat einen Vertrag bis 2013 bei uns. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen», machte der Wolfsburger Manager klar. Der Bosnier hatte mit entsprechenden Aussagen in der «Bild»-Zeitung für Unruhe im VfL-Lager gesorgt. Auf dem unebenen Geläuf erspielten sich die «Wölfe» die erste Chance durch Edin Dzeko (10.), der aus spitzem Winkel an Sergej Ryschikow im Rubin-Tor scheiterte. Doch dann übernahmen die Russen das Kommando und gingen nach einem Wolfsburger Fehler in Führung. Obafemi Martins, der den verletzten Grafite vertrat, ließ seinen Gegenspieler Cristian Ansaldi ungehindert flanken. Als sich in der Mitte niemand für Noboa zuständig fühlte, bedankte sich der Ecuadorianer per Kopf mit dem 1:0. Zwei Minuten später bewahrte Torhüter Marwin Hitz den VfL mit einem Reflex gegen Kasans Top- Torjäger Alexander Bucharow vor dem vorzeitigen K.o. Auf der Gegenseite versuchte Christian Gentner aus der Distanz sein Glück, scheiterte aber an Ryschikow (35.). Im zweiten Durchgang wurde der VfL zunehmend stärker, obwohl Alexander Madlung zunächst noch das 0:2 verhindern musste. Der Abwehrspieler warf sich in der 53. Minute in einen Schuss von Hasan Kabze. Doch dann drückten Dzeko und Co. aufs Tempo. Erst scheiterte der zwölffache Bundesliga-Torschütze noch an Ryschikows Fußabwehr, dann nahm Misimovic Maß und ließ Wolfsburg jubeln.
 |