1:0 gegen Eindhoven: Gute Ausgangsposition für HSV
Hamburg (dpa) - 19.02.2010, 12:50 Uhr
HSV-Star Ruud van Nistelrooy (r) spielt den Ball mit dem Kopf.
Ruud van Nistelrooy ist bei seiner Heim-Premiere zwar ohne Tor geblieben, aber sein Hamburger SV hat Kurs auf das Europa-League-Achtelfinale genommen. Mit dem am Ende glücklichen 1:0 (1:0) gegen den PSV Eindhoven verschafften sich die Norddeutschen eine gute Ausgangsposition. HSV-Trainer Bruno Labbadia konnte mit der Spielweise seiner Mannschaft gegen die Niederländer vor allem in der zweiten Halbzeit nicht zufrieden sein, konstatierte aber: «Mit dem Ergebnis können wir gut leben. Es war unser Ziel, zu null zu spielen. Jetzt wird das ein packendes Rückspiel in Eindhoven.» Der Tabellenführer der niederländischen Ehrendivision war vor allem in der Defensive vorbildlich organisiert und den Norddeutschen ebenbürtig. Was die Hanseaten am 25. Februar in der Philips-Arena erwartet - davon bekamen sie in der zweiten Halbzeit einen Vorgeschmack, als die Niederländer frech aufdrehten und die tonangebende Mannschaft waren. «Das Ergebnis macht mich sauer. Nach dem Spielverlauf hätten wir Besseres verdient», nörgelte Trainer Fred Rutten. «Wenn man die Taktik betrachtet und die Chancen sieht, waren wir die bessere Mannschaft.»
Van Nistelrooy wurde bei seiner Einwechslung gefeiert, als hätte er gerade getroffen. «Ich habe Gänsehaut bekommen. Das sind die Momente, für die ich Fußballer geworden bin. Es war unglaublich», schwärmte der frühere Welttorjäger, der die Partie gegen seinen Heimat-Verein als «etwas sehr Besonderes» erlebte. Bei aller Freude hatte der Torjäger auch Schwachpunkte in den eigenen Reihen ausgemacht. «Wir hatten nicht die Kontrolle im Mittelfeld», monierte der 33-Jährige. Der dreimalige Torschützenkönig der Champions League sieht das Rückspiel bei seinen Landsleuten als Gratwanderung. «Wenn wir abwarten und sie kommen lassen, wird es unangenehm für uns.» |