Der Hamburger SV hat gemeinsam mit Vertretern von Rapid Wien des österreichischen Trainers Ernst Happel gedacht.
Einen Tag vor dem Europa-League-Spiel des Fußball-Bundesligisten beim österreichischen Rekordmeister Rapid Wien legten HSV-Vorstandsmitglied Oliver Scheel und Clubmanager Bernd Wehmeyer mit Rapid-Präsident Rudolf Edlinger und Manager Werner Kuhn einen Kranz am Grab des früheren Rapid-Verteidigers und HSV-Trainers auf dem Wiener Hernalser-Friedhof nieder.
«Happel war eine große Persönlichkeit», sagte HSV-Trainer Bruno Labbadia. Der als Grantler bekannte Happel war als Coach für die erfolgreichste Zeit des HSV verantwortlich. Unter seiner Führung wurden die Hamburger 1983 Europacupsieger der Landesmeister, eroberten zweimal die Meisterschale (1982, 1983) und einmal den DFB- Pokal (1987). Zudem gewann er 1970 mit Feyenoord Rotterdam den Europacup der Landesmeister und den Weltpokal.
«Wenn Happel noch lebte, würde er für Rapid die Daumen drücken», sagte Rapid-Trainer Peter Pacult. «Er war mit Leib und Seele Wiener. Aber er hat in beiden Vereinen Großartiges geleistet. Wenn man heute HSV hört, denkt man immer an Europacup-Sieg und Happel.»