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Schaaf: Gegner mit Reiz - Mertesacker: Gute Reisen

Monaco (dpa) - 28.08.2009, 15:32 Uhr

Claudio Pizarro (l-r) feiert seinen Treffer zum 1:0 mit Clemens Fritz, Tim Borowski und Mesut Özil.
Claudio Pizarro (l-r) feiert seinen Treffer zum 1:0 mit Clemens Fritz, Tim Borowski und Mesut Özil.

Werder Bremen hat als Belohnung für die lange Reise nach Kasachstan eine attraktive und lösbare Gruppe in der Europa League erhalten. Der DFB-Pokalsieger trifft als Gruppenkopf im Pool L auf Austria Wien, Athletic Bilbao und Nacional Funchal aus Portugal.

«Das ist eine sehr interessante Gruppe. Jeder Gegner hat seinen besonderen Reiz. Das gilt vor allem für die deutsch- österreichischen Duelle», kommentierte Trainer Thomas Schaaf ganz entspannt die Auslosung in Monaco. Einen Tag nach dem mühelosen 2:0 im kasachischen Aktobe gab der Werder-Coach das Motto für die Gruppenphase aus: Selbstbewusstsein ja, Nachlässigkeit nein. Auf dem Papier gilt der Fußball-Bundesligist als Favorit. «Okay, einer muss es sein. Uns ist das wurscht. Wir wollen gute Spiele abliefern und uns durchsetzen. Das muss das Ziel sein. Wir haben gute Chancen, aber auch Respekt vor den Gegnern», sagte Schaaf.

Als ehemaliger Werder-Profi hat er schon einmal gegen Austria Wien im UEFA-Pokal gespielt. In der Saison 1989/90 setzten sich die Hanseaten nach einem 5:0-Heimsieg und einer 0:2-Niederlage souverän durch. Beim Rückspiel war Schaaf dabei. Torjäger Claudio Pizarro, der in Aktobe beide Treffer erzielte, guckte schon einmal über den Tellerrand. «Letztes Jahr waren wir im UEFA-Cup-Finale und jetzt wollen wir den Pokal auch mal gewinnen», sagte der Peruaner mit Blick auf die langfristige Zielsetzung in der Europa League.

«Das sind alles neue Herausforderungen für mich. Die neue Werder- Generation hat noch nicht gegen diese Teams gespielt», sagte Nationalspieler Per Mertesacker. Der Abwehrspieler freute sich auf die Gruppenphase, die am 17. September beginnt und bis zum 17. Dezember dauert. «Madeira, Baskenland, Wien - das hört sich nach guten Reisen an. Es wird sechs attraktive Spiele geben», sagte der lange Innenverteidiger.

Über die Gegner hatte er sich schnell informiert. Als vermutlich schärfsten Rivalen im Kampf um den Gruppensieg stufte er Athletic Bilbao ein. «Die standen im spanischen Pokal-Finale. Das will schon etwas heißen. Die müssen erst einmal bezwungen werden», sagte Mertesacker.


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