Vor dem «Millionenspiel» um den Einzug in die Gruppenphase der Europa League am 27. August gegen Bröndby IF steigen bei Hertha BSC die Hoffnungen auf einen Einsatz der angeschlagenen Patrick Ebert und Artur Winiarek.
Ebert laboriert noch an einer Mittelfuß-Prellung aus dem Spiel in Bochum, Wichniarek konnte wegen seiner Rückenprobleme nur Lauftraining absolvieren. Ein schwerer Verlust für das Playoff- Rückspiel nach dem 1:2 aus dem Hinspiel bleibt der mindestens drei Wochen dauernde Ausfall von Hertha-Stürmer Raffael, der sich einen Bruch am Ellenbogen zuzog.
Für den Berliner Bundesligisten steht viel auf dem Spiel. Beim Eintritt in die Gruppenphase des neu geschaffenen Wettbewerbs wären Extra-Einnahmen in Höhe von rund einer Million Euro garantiert. Das würde für Hertha in der immer dringlicher werdenden Suche nach einem Offensiv-Spieler sicher sehr hilfreich sein. «Das würde den Handlungsspielraum in dieser Frage natürlich erweitern», sagte Geschäftsführer Michael Preetz, der den neuen Stürmer im Laufe der nächsten Woche präsentieren will.
Herthas misslungene Offensiv-Variante aus dem letzten Bundesligaspiel in Bochum mit Gojko Kacar und Waleri Domowtschijski in der Spitze will Trainer Lucien Favre gegen die Gäste aus Kopenhagen im Jahnstadion nicht wiederholen. «Die Ausgangslage für uns ist extrem gefährlich. Wir müssen gegen die Dänen besser verteidigen und mehr Chancen nutzen als zuletzt», sagte der Schweizer Coach, der mit seinem Team in der Bundesliga im bisher enttäuschenden Saisonverlauf erst magere drei Punkte sammelte.