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«Allzweckwaffe» Kacar als Herthas Hoffnungsträger

Kopenhagen (dpa) - 20.08.2009, 15:38 Uhr

Gojko Kacar in Aktion für Hertha BSC.
Gojko Kacar in Aktion für Hertha BSC.

Abräumer, Impulsgeber, Torjäger: In den Playoffs um den Einzug in die Gruppenphase der Fußball-Europa League setzt Hertha BSC auf seine unverkäufliche Allzweckwaffe Gojko Kacar.

«Gojko kann jederzeit ein Tor schießen, er ist jederzeit gefährlich», schwärmt Trainer Lucien Favre vor den Entscheidungsspielen gegen den dänischen Ex-Meister Bröndby IF Kopenhagen von seinem serbischen Juwel.

Nach den Abgängen der Führungsspieler Josip Simunic, Marko Pantelic und Andrej Woronin ist Mittelfeld-Allrounder Kacar, der im Januar 2008 für 3 Millionen Euro von Vojvodina Novi Sad an die Spree kam, der große Hoffnungsträger des Berliner Bundesligisten - und auf dem besten Weg zum Team-Leader. «Wir sind alle Chefs auf dem Platz», betonte der 22-Jährige im «kicker». An den ersten beiden Spieltagen dieser Bundesliga-Saison hatte Kacar jeweils für die Hertha getroffen und ist damit bislang einziger Torschütze des Hauptstadt-Clubs.

Mit seinen starken Leistungen in den Auftaktspielen hat Kacar das Interesse anderer Clubs geweckt. Im Vorfeld der wichtigen Partie in Kopenhagen hatte Hertha einem Verkauf Kacars, der in Berlin noch einen Vertrag bis 2012 besitzt, eine klare Absage erteilt. Die Berliner reagierten entsprechend auf das Interesse des Liga-Rivalen VfB Stuttgart an einer Verpflichtung des serbischen Nationalspielers. «Wir werden ihn nicht abgeben. Gojko ist unverkäuflich und ist einer unserer zentralen Spieler», erklärte Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz.

Die Spekulationen um seine Person blendet Kacar aus. «Mein Kopf muss frei sein, deshalb denke ich nicht darüber nach, was später kommt», meinte der neunmalige Internationale, der sich voll auf das Duell mit Kopenhagen konzentrieren wollte. Auch Kontrahent Bröndby IF ist sich der Stärke Kacars bewusst. «Auf den Mann mit der Nummer 44 müssen wir aufpassen. Er ist Herthas Herz, ihm dürfen wir keinen Platz lassen», warnte der ehemalige Bundesliga-Profi Alexander Farnerud in der «B.Z.» eindringlich.


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