Wolfsburg verpasst Wende - Aus im UEFA-Cup
Wolfsburg (dpa) - 26.02.2009, 21:39 Uhr
Fabrice Pancrate (r) von Paris Saint-Germain im Kopfballduell gegen Wolfsburgs Andrea Barzagli.
Für den VfL Wolfsburg haben die Europapokal-Träume ein jähes Ende gefunden. Eine Woche nach dem 0:2 bei Paris St. Germain musste sich das heimstärkste Team der Bundesliga auch im UEFA-Cup-Rückspiel dem zweimaligen französischen Meister mit 1:3 (0:1) geschlagen geben. Vor 20 205 Zuschauern in der Volkswagen Arena trafen Peguy Luyindula (38. Minute/Foulelfmeter, 73.) und Jerome Rothen (59.) für die Gäste aus Paris. Das Tor des Japaners Makoto Hasebe (63.) reichte der Mannschaft von Trainer Felix Magath nicht, um doch noch die Wende zu schaffen und in das Achtelfinale einzuziehen. «Wir sind gegen die bessere Mannschaft ausgeschieden», resümierte Magath. «Sie haben ihre Chancen besser genutzt, das war der entscheidende Unterschied.» Ein zwanzigminütiger Sturmlauf zu Beginn der Partie und die «Alles-oder-nichts»-Offensive nach der Pause waren zu wenig für die Magath-Mannen. «In der Anfangsphase war das eines unserer besten Spiele in dieser Saison. Wir hätten 2:0 führen müssen, und dann kommt so ein blöder Elfmeter», sagte VfL-Torwart André Lenz, der erneut den verletzten Diego Benaglio vertrat.
«Wir müssen von der ersten Minute an loslegen wie die Feuerwehr», hatte Zvjezdan Misimovic gefordert. Zunächst hielten sich die VfL-Profis an die Vorgabe des bosnischen Regisseurs. In den ersten 20 Minuten stürmten die Gastgeber pausenlos nach vorne. Edin Dzeko hatte zwei Großchancen, zielte jedoch zunächst knapp vorbei (3.), und scheiterte anschließend an PSG-Schlussmann Mickael Landreau. Agil und aggressiv gingen die «Wölfe» bei Temperaturen von knapp vier Grad und Nieselregen zu Werke. Nach einer Viertelstunde parierte der dauerbeschäftigte Landreau gegen Misimovic, Caiuby und Christian Gentner. Der italienische Weltmeister Cristian Zaccardo, der für den verletzten Sascha Riether in die Viererkette gerückt war, hatte freistehend die Chance zum 1:0, köpfte aber weit vorbei (19.). |