Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg plagen vor dem schweren UEFA-Pokalspiel beim russischen Meister Zenit St. Petersburg erneut Personalsorgen.
Der Einsatz von Innenverteidiger Andreas Wolf ist wegen einer Muskelquetschung im Oberschenkel ungewiss, berichtete Trainer Hans Meyer unmittelbar vor dem Abflug in die Zarenstadt. «Wir wollen nicht den Hauch eines Risikos eingehen», sagte Meyer. Für die Franken geht es in der Partie beim Team von Trainer Dick Advocaat schon um Alles oder Nichts. Nach dem 0:2 im Auftaktspiel gegen den FC Everton wäre bei einer weiteren Niederlage in der Gruppenphase der Traum vom Überwintern im UEFA-Pokal fast schon ausgeträumt.
«Wir haben in der vergangenen Saison alles dafür getan, international spielen zu können», betonte Sportdirektor Martin Bader. Priorität habe angesichts der bedrohlichen Lage im Fußball-Alltag die Bundesliga, dennoch sollten die FCN-Profis den Auftritt auf Europas Bühne genießen. «Wir wären schlecht beraten, wenn wir nur noch mit gesenktem Haupt herumlaufen würden.»