Schalker Sportvorstand Heidel erstaunt über «kuriose Regel»

Gelsenkirchen (dpa) - 30.09.2016, 14:04 Uhr
Schalker Sportvorstand Heidel erstaunt über «kuriose Regel»
Benedikt Höwedes trifft zum 3:0, nachdem der Ball von Naldo bereits über die Linie geköpft worden war. Foto: Guido Kirchner

Eine Szene des Europa-League-Spiels zwischen Schalke 04 und RB Salzburg (3:1) hat Sportvorstand Christian Heidel entsetzt: die 54. Minute.

«Ich kenne den Strafenkatalog der UEFA nicht, wenn man was Falsches sagt. Also äußere ich mich lieber nicht dazu», bemerkte Heidel zum zwischenzeitlichen 3:0 des Fußball-Bundesligisten.

Was war passiert? Abwehrchef Naldo hatte das Spielgerät per Kopf - deutlich sichtbar - hinter die Linie geköpft; Breel Embolo traf im Nachsetzen die Latte, ehe Benedikt Höwedes im Fallen zum 3:0 traf. Aber: Der Treffer hätte direkt Naldo zugeschrieben werden müssen.

«Der Ball war schon ein schönes Stückchen hinter der Linie», meinte Heidel, der sich für die Torlinientechnik stark machte. Aber: «Das Kuriose war ja, dass wir sie abstellen mussten. Das Ergebnis haben wir gesehen. Was wäre denn gewesen, wenn Höwedes drüber geschossen hätte? Das ist eine Regel, die mir nochmal jemand erklären muss», meinte Heidel in Richtung Torrichter. «Der stand da wie im Boxring.»

Am Ende war's Naldo einerlei. Er bemerkte zu seinem vermeintlichen Treffer gelassen, er habe «gehört, dass der Ball drin war. Aber das ist mir egal. Wichtig ist, dass wir hellwach waren und ihn nochmal rein gemacht haben.» Punkt und fertig.

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