Rapid Wien wehrt sich gegen die Bestrafung durch die Europäische Fußball-Union UEFA nach den Ausschreitungen von Saloniki. Am Freitag findet in Nyon eine Berufungsverhandlung statt.
Die Österreicher waren vom Disziplinarkomitee der UEFA zu 75 000 Euro Geldstrafe und einem Geisterspiel verurteilt worden, außerdem wurde ein Europacup-Ausschluss beim nächsten Vergehen angedroht. Sollte es zu ähnlichen Vorfällen kommen, droht Rapid wie auch POAK Saloniki zudem der Bann aus einem internationalen Wettbewerb, für den sie sich in den kommenden fünf Jahren qualifizieren.
In Saloniki hatten sich Anhänger beider Teams Ende August während des Qualifikationsspiels zur Europa League mit Leuchtkugeln und Feuerwerkskörpern attackiert. Anhänger der Gastgebermannschaft stürmten sogar aufs Spielfeld und griffen die Rapid-Fans von dort aus an.
UEFA-Mitteilung zu Berufung