Der Liga-Neunte Bilbao brauchte einige Zeit, um sich vom Schock des frühen Rückstands zu erholen, zeigte aber dann ebenfalls seine offensiven Qualitäten. Durch Fernando Llorente (19.) und Iker Muniain (24.), dessen Schuss Atletico-Schlussmann Thibaut Courtois mit Mühe zu fassen bekam, besaßen die Basken gute Chancen zum Ausgleich. Wie man seine Chancen kaltschnäuzig nutzt, bewies aber auf der Gegenseite erneut Falcao. Von Arda Turan mustergültig freigespielt tanzte der Vollblutstürmer mit dem Rücken zum Tor stehend zwei Gegenspieler aus und traf zum 2:0. Vorausgegangen war ein Ballverlust von Bilbaos Abwehrspieler Fernando Amorebieta an der eigenen Strafraumgrenze. Bilbao startete druckvoll in die zweiten 45 Minuten und war um den schnellen Anschluss bemüht, aber die Madrilenen gaben das Heft nicht mehr aus der Hand. Und wenn doch etwas vor das Atletico-Tor kam, war der starke Abwehrspieler Joao Miranda zur Stelle, so etwa in der 46. Minute, als er Muniains scharfe Hereingabe zur Ecke lenkte. In der Schlussphase setzte die Elf von Trainer Marcelo Bielsa alles auf eine Karte, doch nicht nur bei den vergebenen Möglichkeiten von Markel Susaeta (77./79.) dokumentierten die Basken ihre Schwächen im Abschluss. Auf der Gegenseite verhinderte der Pfosten den dritten Falcao-Treffer (80.), doch dann beseitigte Diego mit einem Schuss in die lange Torecke die letzten Zweifel. Für den Ex-Bremer war der Finalsieg eine besondere Genugtuung.
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