Bern (dpa) - 30.12.2011, 13:01 Uhr
Christian Constantin, der Präsident des FC Sion, hat sich mit der FIFA angelegt. Foto: Dominic Favre
Mit einer drakonischen Strafe hat der Schweizerische Fußballverband dem Willen der FIFA nachgegeben und dem FC Sion 36 Punkte abgezogen, teilte der SFV mit.
Pokalsieger Sion hatte nicht spielberechtigte Akteure eingesetzt. Daraufhin hatte der Weltverband verlangt, dass die entsprechenden Partien als verloren gewertet werden müssten. Ansonsten drohe dem Schweizer Fußball der Ausschluss von der internationalen Bühne. Gefährdet war damit auch das Champions-League-Achtelfinale des FC Bayern München gegen den FC Basel. Durch den Punktabzug rutscht Sion in der Super League des Alpenlandes vom dritten auf den letzten Tabellenplatz mit nun fünf Minuszählern.