UEFA-Präsident Michel Platini hat vor einem Schweizer Gericht zum Ausschluss des FC Sion aus der Europa League Stellung bezogen. Der Chef der Europäischen Fußball-Union war nach Renens in den Kanton Waadt geladen.
«Der Präsident ist sehr froh, als Zeuge die Fragen der Staatsanwaltschaft beantwortet zu haben», teilte UEFA-Sprecher Alexandre Fourtoy mit. «Wir werden keinen weiteren Kommentar dazu abgeben, damit das Gericht alle Informationen zusammentragen und ein Urteil fällen kann.» Sion war von der UEFA aus der Europa League ausgeschlossen worden, weil die Schweizer gegen ein Transferverbot verstoßen haben sollen.
Dagegen ging der Verein vor einem staatlichen Gericht vor und bekam vorläufig Recht. Vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS zog Sion inzwischen seinen Einspruch zurück und will sich fortan nur noch auf die Verhandlungen vor ordentlichen Gerichten konzentrieren. Die UEFA will die komplizierte Causa dagegen vor den CAS bringen.